Der Säulengrill

 

Der Säulengrill verdankt seinen Namen einzig seiner Form, die, mit etwas Fantasie, durchaus an eine Säule erinnert.
Ein klassischer Säulengrill besteht aus einem Fußteil, einem Grillkörper und einer Grillschale auf der Oberseite.

Der Grillfuß hat meist eine quadratische, teilweise auch eine rechteckige, Form und besteht entweder aus einem festen Teil, oder hat Rollen montiert um den Grill leichter von einem Ort zum nächsten bewegen zu können.

saeulengrillDer Grillkörper fungiert als Schlot, denn in seinem unteren Bereich befindet sich bei jedem professionellen Säulengrill eine Belüftungsklappe. Durch diese Klappe strömt Luft ein und wird nach oben, in Richtung Grillschale, gesaugt. Hier werden die Kohlen mit dem notwendigen Sauerstoff versorgt und glühen, je nach Menge des zugeführten Sauerstoffs, entweder stärker oder eben schwächer.

Durch die Belüftungsklappe lässt sich also, bei einem guten Säulengrill, die Temperatur für das Grillgut regulieren.
Der oberste Teil eines Säulengrills ist die Grillschale, die zum einen die Kohlen aufnimmt, auf der aber auch auf den der Rost für das Grillgut abgelegt wird. Die Grillschale hat, genau wie der Grillfuß, entweder eine quadratische oder eine rechteckige Form und bietet insgesamt eine recht große Fläche. Durch die optimale Gewichtsverteilung und die sich überall gleichmäßig nach unten hin verjüngende Grillschale hat ein Säulengrill ein Maximum an Stabilität.

Genau wie bei jedem anderen Grill auch, kommt es bei der Qualität des Grills, vor allem auf das verwendete Material an. Die meisten der großen und guten Hersteller verwenden für den Grillbau ausschließlich Edelstahl. Kein anderes Material hat sich in der Vergangenheit durch seine Robustheit so hervorgetan wie Edelstahl. Zwar kann es durchaus sein, dass Edelstahl seine Farbe durch die Hitze leicht verändert, dies ist aber lediglich ein Zeichen für guten und langlebigen Stahl und kein Negativmerkmal.